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Schellack ist eine harzige Substanz, die von der Lackschildlaus ausgeschieden wird und sich auf den Zweigen des Wirtsbaumes anreichert. Hauptsächlich in Süd- und Südostasien,
und hier speziell in Indien und Thailand, wurde Schellack früher in großen Mengen hergestellt. Die Jahresproduktion belief sich auf etwa 50.000 Tonnen. Um ein Kilogramm
Schellack zu ernten, benötigt man rund 300.000 Lackschildläuse.
Für den Vergolder findet der Schellack vorwiegend Verwendung als universelles Absperrmittel für saugende Untergründe bzw. als schützender Überzug.
In der Maltechnik beschränkt sich die Verwendung von Schellack meist auf die Ausführung historischer Techniken. Schellack ist nur für den Innenbereich geeignet.
Verarbeitungsanleitung:
¾ Schellack und ¼ Ethanol oder Spiritus
in einen Glasbehälter füllen. Gut verschließen!
Warm stellen (zum Beispiel auf
den Heizkörper) und mehrere Male stark
schütteln um die Auflösung zu beschleunigen.
Nach vollständigem Auflösen ist
der Schellack gebrauchsfertig. Kühl und
gut verschlossen aufbewahren! Vorsicht
feuergefährlich! |
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