NOVA ORBIS TABULA
NOVA ORBIS TABULA, ad usum serenissimi BURGUNDIA DUCIS
Nova Orbis Tabula ist die Erstausgabe von Jaillot, als kunstvolle Karte der Hemisphäre der Welt und eine der einzigartigsten und dekorativsten Weltkarten der Periode.
Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts verdrängten die Kartenverleger aus Paris die bisher vorherrschenden Kartographen aus Amsterdam, mit Karten für die Öffentlichkeit, aufgebaut auf der Tradition der sehr dekorativen & gravierten Karten. Dank neuen, geographischen Wissens durch Fahrten und Unternehmungen von z.B. von Columbus, Vespucci, Cabot oder Magellan, erlangten die Menschen neue Erkenntnisse über die Beschaffenheit der Erde. Dieses Wissen hatte eine sofortige Reflektion auf kartographische Genauigkeit und es erfolgten die ersten Berechnungen über die Größe der Erde. Diese historische Periode war die Geburtsstunde der "NOVA ORBIS TABULA" in der Kunst und Geographie vereint wurde.
Jaillot`s Karte war eine der letzten thematisch einzigartigen Weltkarten, die den dekorativen Stil der früheren niederländischen Weltkarten bei behielten, wobei der Trend in Richtung sauberer und einfacher Bildsprache in den Verzierungen ging. Er legte mehr Wert auf die kunstvolle Gestaltung der Karte mit Schönheit und Eleganz, als auf inhaltliche geographische Aspekte.
Alexis Huber Jaillot, ursprünglich ein Bildhauer, ist einer der bekanntesten Kartographen und Verleger seiner Epoche. Er lebte in der früheren Freigrafschaft Burgund, welche zu Frankreich gehörte. Er heiratete 1665 in eine Kartographen Verleger Familie ein und gewann Gefallen an diesem Beruf. Recht früh erkannte er die Chancen, sich gut in diesem Zweig zu etablieren.
Die zu dieser Zeit geführten Kriege, Ludwig des XIV, verlangten ständig nach neuen Karten und den darauf erkennbar verschobenen Grenzen. Die Nachfrage war so groß, dass der Erfolg für Jaillot unausweichlich war. Vieler seiner Karten widmete Jaillot dem König und er wurde bald in seinen Dienst gestellt. Seine Leistung bestand auch darin, dass er Ende des 17. Jahrhunderts, im Jahr 1681, den ersten Atlas heraus brachte, der so erfolgreich wurde, dass andere Verleger versuchten es ihm eifrig nachzumachen. Auf Grund seiner Stellung, dem vom König verliehenen Titel und seiner finanziellen Absicherung, konnte er ebenso erfolgreich gegen die Nachahmer vorgehen.
Die Karte:
NOVA ORBIS TABULA, ad usum serenissimi BURGUNDIA DUCIS wurde 1694 veröffentlicht und zeigt zwei Teile der Hemisphäre des Globus. 1694 in Paris gedruckt, beeindruckt dieses Werk mit seiner raffinierten Ausführung von allegorischen Figuren am Rande der kartographischen Darstellung selbst.
Auf der Karte werden separat zwei große Reiche, aufgeteilt in nur 4 Kontinente, dargestellt. Die künstlerische Ausarbeitung der klaren Zeichnungen und Bilder macht diese Karte besonders wertvoll. Die 8 weiblichen Figuren stellen die Kulturen der beiden Reiche dar und sind ausdrucksvoll in Szene gesetzt. Sie stehen sinnbildlich für Macht, Wissenschaft und Kunst. Die exakt gewählte Kleidung, die Gesten und das Beiwerk, lassen erkennen, was typischerweise diese beiden Reiche ausmachte. Selbst die dargestellten Tiere sind so excellent ausgewählt, dass sie die zum Ausdruck gebrachten Kulturen unverkennbar und unterstützend wiederspiegeln und vervollständigen. Bei genauerer Betrachtung und der Verinnerlichung, den Gedanken des Künstlers folgend, erkennt man den enormen Wert dieser Karte. Sie spiegelt viel mehr wieder, als nur eine Weltkarte. Sie erzählt eine Geschichte über die damalige Epoche und den unterschiedlichen Kulturen, die selbsterklärend in Szene gesetzt wurden. Und welche Empfindungen mögen Jaillot bewogen haben, dass er, gerade in der Zeit der Kriege, nur Frauen als Figuren wählte? Jede weibliche Figur steht für sich, wirkt jedoch verbindend und friedlich.
Der Titel:
Nova Orbis Tabula: Nova heißt übersetzt Stern, Orbis: Umlaufbahn/Erdkreis und Tabula steht für geglättete Tafel. Letztendlich heißt Nova Orbis Tabula: Die Darstellung der Erde, als klare, vollständige und kunstvolle Ansicht als Bild.
Die Sprache des Titels ist Latein und Französisch. ……ad usum serenissimi kommt aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie: für den Adel…
Burgundia war die damalige Freigrafschaft Burgund. Ducis heißt Herzog. Diese Karte ist somit dem damaligen Herzog, bzw. Herrscher von Burgund gewidmet. Diese Planisphäre, der Herzog von Burgund, vom Autor gewidmet, ist eine gültige Testiminianza.
Die Karten von Jaillot erzielen einen Wert von ca 600,-US $ bis 95.000 US$. Nova Obis Tabula, diese kunstvolle Karte von Jaillot, wird heute weltweit als wertvolles Kulturgut gehandelt..
Golden-Schenken hat diese Karte als fertigen Druck ins Programm mit aufgenommen:Weltkarte von H. Jaillot
(Text/Ausarbeitung urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert und weiter verwendet werden)
Nova Orbis Tabula ist die Erstausgabe von Jaillot, als kunstvolle Karte der Hemisphäre der Welt und eine der einzigartigsten und dekorativsten Weltkarten der Periode.
Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts verdrängten die Kartenverleger aus Paris die bisher vorherrschenden Kartographen aus Amsterdam, mit Karten für die Öffentlichkeit, aufgebaut auf der Tradition der sehr dekorativen & gravierten Karten. Dank neuen, geographischen Wissens durch Fahrten und Unternehmungen von z.B. von Columbus, Vespucci, Cabot oder Magellan, erlangten die Menschen neue Erkenntnisse über die Beschaffenheit der Erde. Dieses Wissen hatte eine sofortige Reflektion auf kartographische Genauigkeit und es erfolgten die ersten Berechnungen über die Größe der Erde. Diese historische Periode war die Geburtsstunde der "NOVA ORBIS TABULA" in der Kunst und Geographie vereint wurde.
Jaillot`s Karte war eine der letzten thematisch einzigartigen Weltkarten, die den dekorativen Stil der früheren niederländischen Weltkarten bei behielten, wobei der Trend in Richtung sauberer und einfacher Bildsprache in den Verzierungen ging. Er legte mehr Wert auf die kunstvolle Gestaltung der Karte mit Schönheit und Eleganz, als auf inhaltliche geographische Aspekte.
Alexis Huber Jaillot, ursprünglich ein Bildhauer, ist einer der bekanntesten Kartographen und Verleger seiner Epoche. Er lebte in der früheren Freigrafschaft Burgund, welche zu Frankreich gehörte. Er heiratete 1665 in eine Kartographen Verleger Familie ein und gewann Gefallen an diesem Beruf. Recht früh erkannte er die Chancen, sich gut in diesem Zweig zu etablieren.
Die zu dieser Zeit geführten Kriege, Ludwig des XIV, verlangten ständig nach neuen Karten und den darauf erkennbar verschobenen Grenzen. Die Nachfrage war so groß, dass der Erfolg für Jaillot unausweichlich war. Vieler seiner Karten widmete Jaillot dem König und er wurde bald in seinen Dienst gestellt. Seine Leistung bestand auch darin, dass er Ende des 17. Jahrhunderts, im Jahr 1681, den ersten Atlas heraus brachte, der so erfolgreich wurde, dass andere Verleger versuchten es ihm eifrig nachzumachen. Auf Grund seiner Stellung, dem vom König verliehenen Titel und seiner finanziellen Absicherung, konnte er ebenso erfolgreich gegen die Nachahmer vorgehen.
Die Karte:
NOVA ORBIS TABULA, ad usum serenissimi BURGUNDIA DUCIS wurde 1694 veröffentlicht und zeigt zwei Teile der Hemisphäre des Globus. 1694 in Paris gedruckt, beeindruckt dieses Werk mit seiner raffinierten Ausführung von allegorischen Figuren am Rande der kartographischen Darstellung selbst.
Auf der Karte werden separat zwei große Reiche, aufgeteilt in nur 4 Kontinente, dargestellt. Die künstlerische Ausarbeitung der klaren Zeichnungen und Bilder macht diese Karte besonders wertvoll. Die 8 weiblichen Figuren stellen die Kulturen der beiden Reiche dar und sind ausdrucksvoll in Szene gesetzt. Sie stehen sinnbildlich für Macht, Wissenschaft und Kunst. Die exakt gewählte Kleidung, die Gesten und das Beiwerk, lassen erkennen, was typischerweise diese beiden Reiche ausmachte. Selbst die dargestellten Tiere sind so excellent ausgewählt, dass sie die zum Ausdruck gebrachten Kulturen unverkennbar und unterstützend wiederspiegeln und vervollständigen. Bei genauerer Betrachtung und der Verinnerlichung, den Gedanken des Künstlers folgend, erkennt man den enormen Wert dieser Karte. Sie spiegelt viel mehr wieder, als nur eine Weltkarte. Sie erzählt eine Geschichte über die damalige Epoche und den unterschiedlichen Kulturen, die selbsterklärend in Szene gesetzt wurden. Und welche Empfindungen mögen Jaillot bewogen haben, dass er, gerade in der Zeit der Kriege, nur Frauen als Figuren wählte? Jede weibliche Figur steht für sich, wirkt jedoch verbindend und friedlich.
Der Titel:
Nova Orbis Tabula: Nova heißt übersetzt Stern, Orbis: Umlaufbahn/Erdkreis und Tabula steht für geglättete Tafel. Letztendlich heißt Nova Orbis Tabula: Die Darstellung der Erde, als klare, vollständige und kunstvolle Ansicht als Bild.
Die Sprache des Titels ist Latein und Französisch. ……ad usum serenissimi kommt aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie: für den Adel…
Burgundia war die damalige Freigrafschaft Burgund. Ducis heißt Herzog. Diese Karte ist somit dem damaligen Herzog, bzw. Herrscher von Burgund gewidmet. Diese Planisphäre, der Herzog von Burgund, vom Autor gewidmet, ist eine gültige Testiminianza.
Die Karten von Jaillot erzielen einen Wert von ca 600,-US $ bis 95.000 US$. Nova Obis Tabula, diese kunstvolle Karte von Jaillot, wird heute weltweit als wertvolles Kulturgut gehandelt..
Golden-Schenken hat diese Karte als fertigen Druck ins Programm mit aufgenommen:Weltkarte von H. Jaillot
(Text/Ausarbeitung urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert und weiter verwendet werden)










